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Genuss + Gesundheit
Trinktipps gegen Erkältung
Veröffentlich am 08. Dezember 2023

Trinktipps gegen Erkältung

Die Erkältungszeit fängt wieder an. Das sagt nicht nur der Volksmund, das zeigen auch die vermehrten Empfehlungen zur Grippeimpfung seitens der Ärzte.

Eine Erkältung (grippaler Infekt) ist eine infektiöse Erkrankung der oberen Atemwege: Nase, Stirnhöhle, Rachen, Hals und Bronchien. Im Gegensatz dazu kommt eine richtige Grippe viel plötzlicher als eine Erkältung und bedeutet meist auch hohes Fieber.

Da sich eine Erkältung auch auf das Immunsystem oder das Herz (z. B. Herzmuskelentzündung) auswirken kann, ist der Besuch eines Arztes und daran angeschlossen evtl. die Einnahme von Medikamenten kein Zeichen von Wehleidigkeit. Ganz im Gegenteil: Wer sich nicht darum kümmert und sie verschleppt, kann dafür sorgen, dass aus einer Erkältung eine chronische Erkrankung des Herzens erfolgt. Das muss nicht sein und kann mit ein bisschen Vorsicht und Vorsorge vermieden werden.

Eine Erkältung lässt sich gut behandeln. Flüssigkeit ist dabei ein zentraler Faktor. Die Frage ist: Was kann man bei Erkältung am besten trinken? Welche Tipps, wie die heiße Hühnerbrühe, Ingwer oder warmes Bier sind wirklich wahr? Wir schauen uns an, was die bekanntesten Trinktipps bei Erkältung können und geben dir ein paar Empfehlungen an die Hand.     

Heiße Getränke: auch was »nur« lindert, kann helfen

Die Logik dahinter ist ebenso einfach, wie schlüssig. Bei Erkältungen braucht der Körper Ruhe. Wenn du dich nicht schonst, kannst du dir sonst was einwerfen – es wird wenig bis gar nicht helfen. Im Gegenteil, so eine verschleppte Erkältung kann lange bleiben. Aber es ist schwer, Ruhe zu finden, wenn etwas schmerzt oder sich permanent unwohl anfühlt. Insofern sorgt eine Linderung des Schmerzes auch für mehr Ruhe.

Was alle heißen Getränke eint, ist die bei einer Erkältung angenehme Hitze, die die Gefäße erweitert, die Durchblutung fördert und so dafür sorgt, dass die Immunzellen so gut wie möglich überall hingelangen können.

Die Klassiker: Ingwer und Honig 

Heißer Ingwertee oder heißes Wasser mit ungeschälten(!) Ingwerstücken gehen zurück auf mehr als 2000 Jahre Heilkunde aus China.

Ingwer ist bei Erkältung besonders gut, weil er neben Vitaminen auch Kalium, Kalzium und Eisen enthält sowie ätherische Öle (Gingerole). Die verleihen ihm übrigens auch seine Schärfe. Ingwer stärkt das Immunsystem und kann sogar vorbeugend eingenommen werden. Zwar sind antivirale Eigenschaften bisher nicht eindeutig bewiesen, schmerzlindernde Effekte etwa im Kopfbereich (z. B. nach Aussage der TK Techniker Krankenkasse) dagegen schon.

Allerdings sollte man beim Ingwer aufpassen, wenn man z. B. einen empfindlichen Magen hat. Zu viel kann schnell zu Durchfall oder Magenschmerzen etc. führen.

Honig zählt zu den ältesten Hausmitteln gegen so ziemlich alles, besonders aber Erkältung und vor allem Husten. Honig werden entzündungshemmende Eigenschaften nachgesagt.

Was man beim Honig (wegen möglicher Bakterien grundsätzlich nicht für Babys geeignet) empfehlen kann, ist ein Selbstversuch bei Erkältung. Dass Honig z. B. den Hustenreiz lindert, wird wohl jeder bestätigen. Und damit sind wir bei einem wichtigen Punkt: Auch wenn etwas nicht heilt, heißt es nicht, dass es nicht hilft. Und damit meinen wir nicht den Placebo-Effekt.

Heiße Hühnersuppe

Viele Menschen schwören auf heiße Hühnersuppe bei einer Erkältung. Abgesehen von der Flüssigkeit, die z. B. Salze (Mineralien) enthält, kommt in Hühnerfleisch der schleimlösende Wirkstoff Cystein vor. Außerdem berichtet das Magazin GEO, online, US-Forscher der Universität Nebraska hätten festgestellt, »dass Inhaltsstoffe der Hühnerbrühe die Wanderung sogenannter neutrophiler Zellen verhindern, die entzündliche Reaktionen befeuern.«

Antientzündliche Eigenschaften, die der Hühnersuppe verbreitet zugesprochen werden, sind bisher klinisch nicht bewiesen.

Heiße Zitrone

Vor allem so wichtig, wegen des Vitamin C? Nein. Sofern wir nicht nur Süßes und verfettetes Fast Food essen, bekommt der Körper hierzulande genug Vitamine. Und was zu viel ist, scheidet er etwa bei Vitamin C einfach ungenutzt wieder aus. Die Zitrone ist zwar eine gute Quelle für Vitamin C, aber in kochendem Wasser werden die Vitamine zerstört. Es ist nur die Hitze des Getränks, die viele als wohltuend bei angeschwollenen Schleimhäuten empfinden. Na gut, und es schmeckt auch.  

Heißes, abgekochtes Wasser

Wird gerne empfohlen. Kann man trinken, ist nichts Schlimmes dran – oder besser drin. Eigentlich ist überhaupt nichts mehr drin. Nicht mal Geschmack.

Heißer Kräutertee

Kamillentee ist ein Klassiker. Ein anderer, weniger bekannter Kräutertee aus der anerkannten Heilpflanze Andorn gewonnen, wirkt wohltuend schleimlösend etwa bei erkältungsbedingtem Husten.

Echinacea (Sonnenhut)

Der Sonnenhut ist eine Pflanze, die ursprünglich aus Nordamerika stammt. Doch das bedeutet nicht, dass man sie einfach in heißes Wasser gibt, trinkt und dann besser durch die Erkältung kommt. Zu den in der Medizin anerkannten Arten des Sonnenhutes zählen der Schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea angustifolia) und der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea). Doch es scheint keine einheitlichen Empfehlungen zu geben. Das Deutsche Ärzteblatt sprach bereits 2008 – gestützt auf wissenschaftliche Studien – eine Empfehlung für den Purpur-Sonnenhut bei Erkältungen und Grippe aus. Ausdrücklich ausgenommen wird der Schmalblättrige Sonnenhut. Der wiederum wird aber von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen.

Solche Widersprüche sind in der Wissenschaft nicht unbedingt ein Zeichen von mangelnder Seriosität. Man halte sich vor Augen, dass es allein mehr als 800 Produkte gibt, die nur aus dem Purpur-Sonnenhut entwickelt werden: Tabletten, Extrakte, Säfte, Tinkturen oder Tees, gewonnen aus Blüte, Stamm oder Wurzel der Pflanze.

Echinacea kann man in der Art eines Hausmittels, etwa als Tee zu sich nehmen, oder als eines der zahllosen Medikamente, die Sonnenhut enthalten. 

Knoblauch in Suppe oder Tee

Nicht wenige Mediziner halten bei Erkältung viel von Knoblauch – im Rohzustand. Eine solche Zehe kann man unter anderem in eine heiße Hühnerbrühe reiben oder einem Tee hinzugeben. Der im Knoblauch enthaltene Stoff Allicin soll wirkungsvoll gegen Infektionen arbeiten. Klinische Studien konnten wir dazu aber auch nicht finden.

Allerdings ist der intensive Geschmack von Knoblauch etwas, an dem sich die Geister scheiden. Wer den nicht gut haben kann, sollte es auch lassen.

Milch und Alkohol

Bloß keine Milch trinken, die verschleimt alles noch mehr! Woher dieser weitverbreitete Ratschlag kommt, weiß niemand mehr so genau. Durchaus möglich, dass er noch aus dem Mittelalter überliefert ist.
Neuzeitlicher äußert sich z. B. dazu HNO-Arzt Dr. Michael Deeg, Landesvorsitzender für Baden im Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dass Milch noch mehr schleimt »ist ein uralter Mythos. Es lässt sich weder durch Experimente noch durch die Inhaltsstoffe der Milch erklären, wie sie zu einer verstärkten Verschleimung führen sollten. Außerdem ist es unmöglich, dass die Milch einen Effekt auf die tieferen Atemwege wie die Bronchien hat – dort kann sie gar nicht hingelangen.« Wer sich dabei trotzdem nicht wohlfühlt, sollte es auch nicht trinken.

Nach unseren Recherchen waren die berühmten Gallier um Asterix und Obelix die Einzigen, die lauwarmes Bier (Cervisia) wirklich lecker fanden. Angeblich auch deswegen greifen ältere Erkältungspatienten lieber mal zu einem Kräuterschnaps, heißem Grog oder Glühwein.

Grundsätzlich ist das eine schlechte Idee. Alkohol schwächt das ohnehin schon belastete Immunsystem nur zusätzlich.
Mit warmem Bier ist das tatsächlich etwas anderes. Hopfen enthält ätherische Öle und Bitterstoffe, deren positive Eigenschaften für die Verdauung gerade erst intensiver erforscht werden. Die ätherischen Öle fördern den Schlaf.

Für warmes Bier bei Erkältung ein paar Tipps:

  • Bier mit geringem Alkoholgehalt wählen. Alkoholfrei geht auch, aber ein wenig ist okay, wenn es müde macht.
  • Nicht auf mehr als 40 °C erwärmen, weil sich sonst viele Inhaltsstoffe verflüchtigen.
  • Gerne mit ein bisschen Honig anreichern. Für den Geschmack soll das angeblich … probiert es einfach selbst aus.
  • Langsam und in kleinen Schlucken trinken.
  • Bei erhöhter Körpertemperatur oder Fieber keinen Alkohol trinken, auch nicht mit Honig. Wichtig: Alkohol und Medikamente gehören nicht zusammen. Grundsätzlich gilt: Auch bei einer Erkältung ist der Besuch bei deinem Arzt des Vertrauens ratsam.

Fußnote und Fazit

Die Fußnote zuerst: Neben einer laufenden Nase ist für viele Menschen der entzündete Hals und kräftiger Husten am unangenehmsten bei Erkältungen. Es gibt abseits von Erkältungsmedikamenten auch jede Menge Schleimlöser, die als Brausetabletten in Wasser aufgelöst getrunken werden.

Dabei bitte nicht vergessen: Der Schleim ist nicht zum Spaß da. Er transportiert nicht nur den Rotz raus, sondern schützt auch die entzündeten Schleimhäute. Alles mit Gewalt abhusten, macht die Erkältung nicht besser.

Unsere Empfehlungen von gut bis kann man machen.

  • Etwas Heißes trinken, lindert die unangenehmen Symptome einer Erkältung, speziell entzündete Hals und Rachen sowie den Hustenreiz. Lindern ist gut, denn es hilft dem Körper zur Ruhe zu finden. Wenn man ihn lässt.
  • Heiße Getränke mit Ingwer und Honig sind kulturübergreifend altbewährte Hilfsmittel, um zumindest spürbar die Symptome der Erkältung zu lindern.
  • Echinacea (Sonnenhut) umfasst eine große Menge an Präparaten vom Kräutertee (Hausmittel) bis zum zugelassenen Medikament.
  • Heißer Kräutertee: Da gibt es viel zu entdecken und noch mehr zu erforschen. Kann man nichts mit verkehrt machen und es gibt viele Geschmacksrichtungen.
  • Heißer Hühnersuppe wird möglicherweise mehr zugesprochen, als tatsächlich drin ist. Trotzdem enthält sie Salze und Nährstoffe und schmeckt vielen gerade bei Erkältungskrankheiten gut.
  • Warme Milch, mit oder ohne Honig, ist nicht schleimfördernd. Das ist ein Vorurteil und medizinisch nicht haltbar.
  • Heiße Zitrone Vitamin C wird bei Erkältung überschätzt. Durch das Schwitzen bei Erkältungen verliert der Körper eher Salze und Mineralien, keine Vitamine.
  • Warmes Bier ist nicht das schlechteste bei Erkältung, aber immer Vorsicht mit Alkohol, besonders wenn du krank bist.
  • Abgekochtes Wasser ist Wasser ohne alles. Das tut nichts.

Molekularer Wasserstoff (H₂) & Aquion Wasser

Wahre Gesundheit beginnt mit guten Fragen – und besseren Antworten.

Was ist molekularer Wasserstoff (H₂) im Aquion-Wasser?

H₂ ist ein natürliches Antioxidans, das durch Teilelektrolyse im Aquion Genius entsteht. Es wirkt:
Selektiv: Neutralisiert nur schädliche Radikale (z. B. Hydroxylradikale).
Zellgängig: Penetriert Mitochondrien – die „Kraftwerke“ Ihrer Zellen.

Studie: Ohsawa et al., Nature Medicine (2007)

Wie unterscheidet sich Aquion-Wasser von mineralischem Basenwasser?
  • Mineralisches Wasser: Erhöht pH-Wert etc. durch chemische Reaktionen (z. B. Magnesium + Wasser → Lauge). Chemische Systeme sind „biologisch sinnlos“. Dazu oft undeklarierte Inhaltsstoffe (z. B. giftiges Germanium, Aluminiumsilikate).
  • Aquion-Wasser: Erzeugt elektrochemisch aktiviertes H₂ mit antioxidativen Eigenschaften (wie in Studien nachgewiesen).

„Mineralien sind gut – aber H₂ ist der Gamechanger.“

Hilft Aquion-Wasser bei Müdigkeit?

Ja! H₂ unterstützt die mitochondriale Energieproduktion (ATP):

  • Reduziert oxidativen Stress in Zellen.
  • Verbessert Zellregeneration (Shirahata et al., 1997).

Tipp: Morgens 1 Glas auf nüchternen Magen trinken.

Warum ist der Redoxwert (ORP) wichtig?

Ein negativer ORP-Wert (z. B. -400 mV) zeigt an, dass das Wasser antioxidativ wirkt – wie in Studien gemessen.

Vergleich:

  • Leitungswasser: ORP +200 mV (oxidativ)
  • Aquion-Wasser: ORP -400 mV (antioxidativ)
Wie lange bleibt H₂ im Wasser aktiv?
  • Relaxationszeit: Bis zu 24–36 Stunden (abhängig von Lagerung).
  • Optimal: Frisch getrunken oder im geschlossenen Glas.
Ist Aquion-Wasser sicher?

Absolut! Es enthält:
Keine Chemikalien – nur H₂ und Mineralien (Ca²⁺/Mg²⁺).
Studiengeprüft: Keine Nebenwirkungen bekannt (Kajiyama et al., 2008).

Für wen ist Aquion-Wasser geeignet?
  • Sportler: Für Regeneration & Leistung.
  • Gesundheitsbewusste: Zellschutz & Entgiftung.
  • Ältere Menschen: Mitochondrien-Unterstützung.
Kann ich Aquion-Wasser mit Medikamenten trinken?

Ja, aber mit 30 Min. Abstand – da H₂ antioxidativ wirkt und ggf. Medikamentenmetabolismus beeinflusst.

Warum ist Aquion teurer als andere Systeme?
  • Technologie: Membran-Elektrolyse (wie in Studien genutzt).
  • Filterleistung: Entfernt Schadstoffe, erhält Mineralien.
  • Wissenschaft: Kein anderes System generiert vergleichbare H₂-Werte.

„Sie investieren in evidenzbasierte Gesundheit – nicht in Marketing.“

Wo finde ich Studien?
  • Alvarado, A. L. M., Bacus, R. A. C., Castellano, P. D. A., Gasapo, M. V. A., Mira, J. P. C., Monserate, K. A. F., Peralta, M. I. B., Sartorio, K. L. R., Sorongon, M. F., Taclay, D. H. G., Tumulak, R. F. L. & Bajada, F. (2019). The effect of alkaline water on Coca-Cola induced salivary pH. [Bachelorarbeit/Dissertation], Cebu Doctors' University, Philippinen.
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  • Chycki, J., Kurylas, A., Maszczyk, A., Golas, A., & Zajac, A. (2018).
    Alkaline water improves exercise-induced metabolic acidosis and enhances anaerobic exercise performance in combat sport athletes.PLOS ONE, 13(11), e0205708.
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