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Beratungstermin

Hormone im Wasser und das Wirkprinzip von Aktivkohle

Hormone im Wasser Im Rahmen der Trinkwasserverordnung werden u.a. Stoffe wie Medikamentenrückstände und Hormone nicht berücksichtigt. Dennoch taucht in den Medien immer wieder einmal eine Meldung auf, die durchaus besorgniserregend wirkt: Es wurden ganz unterschiedliche Arzneimittelreste regional bei einer Trinkwasseranalyse gefunden. Aus diesem Grund wurde z. Bsp. beim Aquion WasserIonisierer eine äußerst aufwändige Filteranalyse von einem zertifizierten Labor durchgeführt. Hrsg.: © 2015 Zephyr Verlag UG

Hrsg.: © 2015 Zephyr Verlag UG

Hormone im Wasser
Im Rahmen der Trinkwasserverordnung werden u.a. Stoffe wie Medikamentenrückstände und Hormone nicht berücksichtigt. Dennoch taucht in den Medien immer wieder einmal eine Meldung auf, die durchaus besorgniserregend wirkt: Es wurden ganz unterschiedliche Arzneimittelreste regional bei einer Trinkwasseranalyse gefunden.
Aus diesem Grund wurde z. Bsp. beim Aquion WasserIonisierer eine äußerst aufwändige Filteranalyse von einem zertifizierten Labor durchgeführt. Die Analyse kann man übrigens kostenfrei anfordern (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

Die Analysen erfolgten 2011 durch das CAL in Darmstadt, einem zertifizierten und akkreditierten Labor, das unter anderem auf Trinkwasseranalysen spezialisiert ist (Chemisch Analytisches Laboratorium, www.cal-darmstadt.de, Projektleiter: Herr Dr. Torsten Siegmund). Vorgehensweise: Herkömmliches Trinkwasser (Leitungswasser) wurde mit organischen Substanzen (Gifte wie Fluoranthen, Trichlorethen, Benzol u.v.a. sowie Pflanzenschutzmitteln wie Atrazin, Bromacil u.v.a.), Medikamentenrückständen und Schwermetallen wie Blei, Arsen, Uran, Cadmium u.v.a. zu einer
untrinkbaren Brühe. Dann wurde das Wasser mit einer Fließgeschwindigkeit von 2 l/min. durch einen Aquion Premium 3000 gepumpt (Betrieb in Stufe II für basisches Wasser).

Organische Verunreinigungen und Medikamentenrückstände wurden vollständig aus dem Wasser entfernt. Schwermetalle wurden vollständig oder zu erheblichen Teilen aus dem Wasser entfernt. Aquion Wasser erfüllt zu 100% die Vorschriften der Trinkwasserverordnung – auch hinsichtlich des pH-Wertes.

Hormone wurden dezidiert nicht untersucht. Dass dies nicht zwingend geboten ist, lässt sich einfach erläutern. Diplom Chemiker Dr. Torsten Siegmund dazu: „Hormone haben analoge Strukturen wie Medikamentenrückstände und die untersuchten organischen Kohlenstoffverbindungen. Deshalb ist die Schlussfolgerung zulässig, dass auch Hormone im
Aquion Filter zurück gehalten werden.“

Wie funktioniert ein Aktivkohlefilter?
Mit der Verwendung von Aktivkohle und Filterfliesen in einem Filter werden unterschiedliche Aufbereitungsziele ermöglicht. Es werden ungelöste mechanische Partikel abfiltriert (Filterflies und Aktivkohle) und unerwünschte Stoffe aufgenommen (Aktivkohle).
Da Aktivkohle eine sehr große innere Oberfläche besitzt, ist die Entfernung von Partikeln über eine Absorption möglich. Das bedeutet, dass die Stoffe an der Aktivkohle anhaften. Weiterhin reagiert der Kohlenstoff aus der Aktivkohle auch als ein Reduktionsmittel und ist für die Entfernung von Oxidationsmitteln wie Ozon und Chlor aus Wasser geeignet.

Bei der Filterung und Absorption werden von der Aktivkohle die zu entfernenden Substanzen aufgenommen und in der Kohlenstoffmasse angereichert. Im Gegensatz hierzu wird bei der Reduktion Kohlenstoff zum Teil bis zum Kohlenstoffdioxid oxidiert und damit verbraucht. Die Aktivkohlenmenge wird verringert, deshalb muss der Filter regelmäßig ersetzt werden.

Außerdem eliminiert Aktivkohle über katalytische Reaktionen beispielsweise Chloramine und ähnliche Stoffe. Durch Filterung aufgenommene Feststoffe erhöhen den Filterwiderstand, ein weiterer Grund, warum Filter regelmäßig gewechselt werden müssen. Aktivkohlegranulate können dabei leichter ungelöste Feststoffe aufnehmen, ohne direkt den Filterwiderstand zu erhöhen, Kohleblockfilter zeigen ihre Leistungsfähigkeit bei der Reduktion bzw. der katalytischen Reaktion. Deshalb nutzt der Aquion Filter beide Technologien (Porengröße des Kohleblocks: 0,5 µm).
Zusätzlich ist im Aquion Filter eine mineralische Kalziumverbindung eingebracht, die gebundenes Chlor unschädlich macht.

Die meisten polaren Substanzen (Kalzium-, Magnesium-, Natrium-, Kalium-Ionen etc.) können nicht durch Adsorption oder Katalyse gebunden werden. Schwermetalle wie z. Bsp. Blei sind in Wasser so gelöst, dass sie von der Aktivkohle aufgenommen werden können (was auch die Filteranalyse des Aquion Filters eindrücklich belegt). Mehr dazu im „Water Treatment Handbook 6th Edition“ von Degrémont sowie bei Wikipedia unter „Aktivkohle“ und „Aktivkohlefilter“.
Durch Absorption aufgenommene Substanzen reichern sich in der Kohle an. Je nach Aktivkohlentyp und der Art der adsorbierten Substanzen sind Anreicherungen von 10 bis etwa 20 Gewichtsprozenten möglich. Dann muss der Filter getauscht werden. Unabhängig davon gilt eine feste Regel: Ein Aktivkohlefilter darf nie länger als sechs Monate in Betrieb sein, da die Kohle – unabhängig von der Schadstoffkonzentration – mit der Zeit ihre Wirkung einbüßt.

Geschlossene Aktivkohlefilter mit Kohleblock bergen in geschlossenen Systemen kein Risiko bakterieller Verunreinigung, da Bakterien im Filter absorption werden und bei regelmäßigem Tausch stets Sicherheit besteht. Zudem sind Bakterien kein Problemthema bei Leitungswasser.


Molekularer Wasserstoff (H₂) & Aquion Wasser

Wahre Gesundheit beginnt mit guten Fragen – und besseren Antworten.

Was ist molekularer Wasserstoff (H₂) im Aquion-Wasser?

H₂ ist ein natürliches Antioxidans, das durch Teilelektrolyse im Aquion Genius entsteht. Es wirkt:
Selektiv: Neutralisiert nur schädliche Radikale (z. B. Hydroxylradikale).
Zellgängig: Penetriert Mitochondrien – die „Kraftwerke“ Ihrer Zellen.

Studie: Ohsawa et al., Nature Medicine (2007)

Wie unterscheidet sich Aquion-Wasser von mineralischem Basenwasser?
  • Mineralisches Wasser: Erhöht pH-Wert etc. durch chemische Reaktionen (z. B. Magnesium + Wasser → Lauge). Chemische Systeme sind „biologisch sinnlos“. Dazu oft undeklarierte Inhaltsstoffe (z. B. giftiges Germanium, Aluminiumsilikate).
  • Aquion-Wasser: Erzeugt elektrochemisch aktiviertes H₂ mit antioxidativen Eigenschaften (wie in Studien nachgewiesen).

„Mineralien sind gut – aber H₂ ist der Gamechanger.“

Hilft Aquion-Wasser bei Müdigkeit?

Ja! H₂ unterstützt die mitochondriale Energieproduktion (ATP):

  • Reduziert oxidativen Stress in Zellen.
  • Verbessert Zellregeneration (Shirahata et al., 1997).

Tipp: Morgens 1 Glas auf nüchternen Magen trinken.

Warum ist der Redoxwert (ORP) wichtig?

Ein negativer ORP-Wert (z. B. -400 mV) zeigt an, dass das Wasser antioxidativ wirkt – wie in Studien gemessen.

Vergleich:

  • Leitungswasser: ORP +200 mV (oxidativ)
  • Aquion-Wasser: ORP -400 mV (antioxidativ)
Wie lange bleibt H₂ im Wasser aktiv?
  • Relaxationszeit: Bis zu 24–36 Stunden (abhängig von Lagerung).
  • Optimal: Frisch getrunken oder im geschlossenen Glas.
Ist Aquion-Wasser sicher?

Absolut! Es enthält:
Keine Chemikalien – nur H₂ und Mineralien (Ca²⁺/Mg²⁺).
Studiengeprüft: Keine Nebenwirkungen bekannt (Kajiyama et al., 2008).

Für wen ist Aquion-Wasser geeignet?
  • Sportler: Für Regeneration & Leistung.
  • Gesundheitsbewusste: Zellschutz & Entgiftung.
  • Ältere Menschen: Mitochondrien-Unterstützung.
Kann ich Aquion-Wasser mit Medikamenten trinken?

Ja, aber mit 30 Min. Abstand – da H₂ antioxidativ wirkt und ggf. Medikamentenmetabolismus beeinflusst.

Warum ist Aquion teurer als andere Systeme?
  • Technologie: Membran-Elektrolyse (wie in Studien genutzt).
  • Filterleistung: Entfernt Schadstoffe, erhält Mineralien.
  • Wissenschaft: Kein anderes System generiert vergleichbare H₂-Werte.

„Sie investieren in evidenzbasierte Gesundheit – nicht in Marketing.“

Wo finde ich Studien?

Andrew J. Webb; Nakul Patel; Stavros Loukogeorgakis; Mike Okorie; Zainab Aboud; Shivani Misra; Rahim Rashid; Philip Miall; John Deanfield; Nigel Benjamin; Raymond MacAllister; Adrian J. Hobbs; and Amrita Ahluwalia: Acute Blood Pressure Lowering, Vasoprotective, and Antiplatelet Properties of Dietary Nitrate via Bioconversion to Nitrite. Hypertension (2008)

A. Kousa, E. Moltchanova, M. Viik-Kajander, M. Rytkönen, J. Tuomilehto, T. Tarvainen, M. Karvonen: Geochemistry of ground water and the incidence of acute myocardial infarction in Finland. J Epidemiol Community Health 2004;58: 136-139 doi:10.1136/jech.58.2.136

Chen Hui Jun, Zhu Zong Jian, Mieko Kimura, Yoshinori Itokawa: Evaluation of ionized calcium as a calcium nutrient source. Japan Trace Nutreints Resarch Society, Abstracts Collection, p. 19, 1995.

Ferger, Dietmar: Jungbrunnenwasser, 2011

Frantisek Kozisek: Health Risk from Drinking Demineralized Water, January 2004, National Institute of Public Health, Prague, Czechia

Freie Radikale und Neurodegeneration, Quelle: http://www.ebn24.com/index.php?page=59&kapitel=101&&set_lang=2

Hannes, Hendrik: Säure und Base im Dienste des Körpers. Aktivierter und abgereicherter Wasserstoff. raum&zeit Juni 2012, Newsletter

Hidemitsu Hayashi, Kawamura, M.: Clinical Applications of Electrolyzed Reduced Water. Fukuoka, 2000

Hidemitsu Hayashi: The Secret of Hydrogen-Rich Water, NATURE, 385, 126, 1997

Hidemitsu Hayashi: Water, the chemistry of life. Water Institute, Nisshin Building, 2-5-10 Shinjiku, Shinjuku-ku, Tokyo, Japan 160, Jahr unbekannt.

Hidemitsu Hayashi, Water Institute, Munenori Kawamura, Kyowa Medical Clinic, Zusammenfassung des Beitrages vom Symposium JAACT (Japanese Association for Animal Cell Technology), 2000, Fukuoka, Japan.

Hoffmann, M., Gitelman, D.: Die Elektrochemie des Wassers … und ihre Bedeutung für die Gesundheit. COmed, 07/06.

Hyun-Won KIM et al.: Anticancer Effect of Alkaline Reduced Water, Publ.: Dept. of Biochemistry, Wonju College of Medicine, Yonsei Univ., Wonju 220-701, Korea. Erscheinungsjahr leider unbekannt.

Irlacher, Dr. med. Walter, Asenbaum, Karl. H.: Servicehandbuch Mensch, Sept. 2006, München

Kentaro Hayashida: Inhalation of hydrogen gas reduces infarct size in the rat model of myocardial ischemia-reperfusion injury. PMID: 18541148 DOI: 10.1016/j.bbrc.2008.05.165

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Ikuroh Ohsawa: Hydrogen acts as a therapeutic antioxidant by selectively reducing cytotoxic oxygen radicals. Nature Medicine volume 13, pages 688–694 (2007)

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